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italofan

Tripel-As

  • »italofan« ist der Autor dieses Themas

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1

Mittwoch, 21. Juni 2017, 12:02

Croma 194 - Getriebeproblem

Hallo,

nach nun 250 Tkm mit dem 1,9jtd-16V bemerke ich Folgendes:
Beim Gasgeben im 5. oder 6. Gang verlagert sich der Schalthebel gut sichtbar ca. 3 mm nach vorn. Beim Gaswegnehmen kommt er wieder in die Ausgangsposition. Außerdem meine ich bin Beschleunigen im 5. und 6. Gang ein leises Summen zu hören, das im Schiebebetrieb wieder verschwindet. In allen anderen Gängen tritt das Phämomen nicht auf. Der Schalthebel bleibt von Lastwechseln unbeeindruckt und die Geräusche ändern sich auch nicht.
Ist das der Anfang vom Ende des M32-Getriebes?

Eure Meinung bzw. Erfahrung wäre hilfreich!
Gruß
Christian

CromaTD

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2

Donnerstag, 22. Juni 2017, 08:29

Ja, ist es ...

Wenn es 5. und 6. Gang betrifft kann man aber meines Wissens das Lager der Welle (das da ex geht) über den Wartungsdeckel tauschen, ohne das Getriebe ausbauen zu müssen ... hatte das bei meinem ersten Croma auch :no1:

mbpbj87

Haudegen

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3

Donnerstag, 22. Juni 2017, 09:06

Ich denke auch, dass CromaTD recht hat, möchte aber dazu zu bedenken geben, dass viel auch von der regelmäßigen Wartung abhängt: Auch Getriebeöl unterliegt einem Verschleiß. Wahrlich ist der nicht so hoch, wie es bei Motorölen der Fall ist, aber er ist vorhanden. Wahrscheinlich lassen sich die aufgelagerten Gangpaare und Schaltgestängelager relativ einfach ersetzen, da es sich nach meinem Kenntnisstand um ein gewöhnliches H-Getriebe mit 2 Overdrive-Gängen und außenliegendem Rückwärtsgang handelt. (Die beiden Overdrives sind Gang 5 und 6!)

Was ich machen würde, ist zu prüfen, inwieweit die Gestänge am Getriebe Spiel haben. Wenn das größer ist, dann Getriebeöl ablassen (dürfte nach der Laufleistung ziemlich verbrannt riechen) und den Wartungsdeckel entfernen. Darunter sollten die Zahnradpaare und die Schaltbrücken liegen. Was davon verschlissen erscheint, würde ich dann ersetzen, sofern es nicht die Getriebeeingangswelle ist. Achte dabei bitte besonders auf die Dichtungen (gerne zerfallen die aus hinter den Tripodenlagern! Sind gewöhnliche Wellendichtringe [Simmerringe darf man ja nicht schreiben, da das ein Herstellerbezug wäre]. Diese würde ich dann auch mit ersetzen. Dann sollte erst einmal Ruhe sein.

Tipp am Rande: Wenn du die Antriebswellen dann schon in der Hand hast, dann schau dir die Verschleißteile mal mit an: Die können bei der Laufleistung durchaus auch bald dran sein, und dann ärgerst du dich, weil du am falschen Ende gespart hast.

italofan

Tripel-As

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4

Freitag, 23. Juni 2017, 12:44

Danke für die schnellen Antworten!
Das Problem mit der falschen Lagervorspannung ist bekannt - ich hatte bisher gehofft, ich wäre nicht betroffen. Auf Kulanz seitens des Herstellers kann man angesichts der Laufleistung wohl nicht mehr hoffen. Bei der Suche im Internet hatte ich den Eindruck von der Instandsetzung der M32-Getriebe lebt eine ganze Industrie.
Wenn man keine Möglichkeit hat die Arbeit wenigstens teilweise selbst auszuführen, sondern jede Arbeitsstunde bezahlen muss, dann ist die Reparatur nicht mehr lohnend - es nicht die einzige Baustelle. Um nochmals die HU zu bestehen sind noch Lenkgetriebe, Federn und hintere Bremsen zu richten.
Kurz gesagt: Das ist dann das Ende meines Croma.
Bis Monatsende muss was Anderes her - keine leichte Entscheidung angesichts der umweltpolitschen Rahmenbedingungen in Deutschland.

Christian

mbpbj87

Haudegen

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5

Montag, 26. Juni 2017, 05:47

schon ne Idee, was es werden soll?

Multiwagon

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6

Montag, 26. Juni 2017, 12:24

Wenn du ein M32 verbaut hast, wovon ich ausgehe (Opel)

Eine Meisterleistung! Hier mal zwei impressionen als ich meins neu lagern musste...
»Multiwagon« hat folgende Bilder angehängt:
  • 11770522_1638916986366053_2017098267_o.jpg
  • 11768716_1638916946366057_1772749340_o.jpg

italofan

Tripel-As

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7

Montag, 26. Juni 2017, 13:55

Eine Meisterleistung! Hier mal zwei impressionen als ich meins neu lagern musste...

... au wei a, bei dem den Anblick wird einem übel
schon ne Idee, was es werden soll?
Wegen der deutschen Umweltpolitik auf jeden Fall ein Otto (Benzin oder Gas).

Interessante Lagerfahrzeuge bei meinen Händler:
1. Jeep Renegade 1,6 etorq - ungefähr soviel Temperament wie der Stilo 1,6
2. Fiat Tipo SW, 1,4-70kW - in der Ruhe liegt die Kraft ...

CromaTD

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8

Mittwoch, 28. Juni 2017, 09:34

Den 1.4 er mit 70 kW würde ich nichtmal geschenkt nehmen ... säuft wie ein Loch und geht wie eine Wanderdüne ... eine Zumutung.

Wenn du was neues holst, würde ich ernsthaft über einen Doblo mit T-Jet und Gasantrieb nachdenken - in den ersten Jahren macht die Gasanlage keine Probleme, ist sparsam und geht annehmbar ... ev. gibt's sogar eine Förderung (wie in Österreich) ...

An sonsten ev. auch mal über den Tellerrand blicken ...

Gruß
Klemens

PS: Die Instandsetzung des Croma würde ich bei der Laufleistung auch nicht mehr in Angriff nehmen ...

mbpbj87

Haudegen

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9

Mittwoch, 5. Juli 2017, 22:24

Ich find irgendwie von den genannten Fahrzeugen keines wirklich toll. Aber gut.... das ist Geschmackssache! (gehörte ich früher zu denen, die einen Cinquecento 0.9 Baujahr 1993 bis zum Anschlag voll mit Freunden geladen haben und damit dann mit 165 km/h über die Autobahn gefahren ist). Frei nach dem Motto: Was soll schon passieren? Ist doch alles kraftschlüssig gepackt!

Der Blick nach Russland könnte sich m. E. aber wirklich lohnen.... (nochmal für's Protokoll: Ich bin kein Russe, sondern gebürtig aus Mühldorf am Inn!)

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10

Montag, 10. Juli 2017, 16:51

@Chroma TD
Also ich fahre den 1,4 70KW im Punto und kann keine Deiner Einwände nachvollziehen! (850 Km mit einer Tankfüllung und Leistung völlig ausreichend, wenns sein muß fährt der auf der BAB auch 195 echte Km/h)

CromaTD

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11

Mittwoch, 12. Juli 2017, 10:23

@Chroma TD
Also ich fahre den 1,4 70KW im Punto und kann keine Deiner Einwände nachvollziehen! (850 Km mit einer Tankfüllung und Leistung völlig ausreichend, wenns sein muß fährt der auf der BAB auch 195 echte Km/h)

Ich hatte 2 mal das zweifelhafte Vergnügen diesen Motor zu fahren - einmal im GP, einmal im MiTo ... beide male ein Vorführer als Ersatzwagen für mein Auto in der Werkstatt ... Autobahn sind theoretisch vielleicht 195 möglich (möchte ich aber auch bezweifeln), aber sicher nicht bei 850 km Reichweite ... ich hatte liebe Not, mit 140 gleichmäßig mitzuschwimmen, Steigungen waren der natürliche Feind. Und der REAL ermittelte Verbrauch lag bei rd. 9,5 l (80km Autobahn, 20 km Stadt und Freiland und das hin u retour, also rd. 200 km) ... mE absolut nicht zeitgemäß, schon gar nicht für die gebotene Leistung.

Da war der TwinAir im 500er Fiat noch cooler (wenn auch genau so durstig).

Gruß
Klemens

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12

Mittwoch, 12. Juli 2017, 10:46

@ Klemens
Keine Ahnung, meiner ist BJ 2004 und hat schon paar km runter :thumbsup: , aber ich komme mit dem 47 l Tank wirklich 850 Km weit, kann Dir gern ein Bild vom aktuellen Km Stand ab Tankstelle mit Tankuhranzeige schicken. Keine Ahnung ob die am Motor nochmal geändert haben, meiner ist ja einer der 1. dieses Typs und ich bin damit auf Kurzstrecke (13km eine Fahrt) im Bergland unterwegs!

CromaTD

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13

Mittwoch, 12. Juli 2017, 14:30

Mag sein, dass das dran liegt, dass es praktisch Neuwagen waren und deshalb die Leistung gedrosselt war ... ein Freund von mir hatte kurz nen Panda 100 HP und war voll auf begeistert.
Und was noch dazu kommt: Wenn du normal zwischen 140 und 180 PS unterm Hintern hast, und das auf der Diesel-Drehmoment-Welle, dann kommen dir wohl 100-Sauger-PS wohl immer etwas lahm vor.

Die Sache mit dem Verbrauch kenn ich - mein Gasfuß ist nicht für schmale Verbräuche gemacht - mein Bruder fährt mit selbem Auto und fast identem Streckenprofil auch mit 1.5l weniger im Schnitt (Referenz hierfür war der Bravo 1.9 JTDm 8V mit 120 PS) :gaga:

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14

Donnerstag, 13. Juli 2017, 08:45

Als Dieselfahrer kommt einem jeder Sauger erstmal lahm vor, ist auch logisch, die völlig andere Kraftentfaltung muss man erst mal gewöhnt sein. Andereseits fahre ich halt mit dem Sauger immer im höchstmöglich Gang, was wohl ein Dieselfahrer auch nicht unbedingt macht. Wird Leistung gebraucht dreh ich aber auch gern mal bis zum Begrenzer :catch: , also zugesetzt ist mein Motor nie. Im 1,2 16 V erziele ich übrigens keine niedrigern Verbräuche bei schlechteren Fahrleistungen!

LoSTi0z

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15

Donnerstag, 13. Juli 2017, 12:10

beim Grande liegt das aber auch an der blöden "Starjet" Anssaugbrücke. wenn dort die "swirl" klappe nicht funktioniert fehlt das Drehmoment und er fährt sich wie ein 40ps Auto..
am besten beim dem elektroventil was die klappe verschiebt den Stecker ziehen, dann hat man auch wieder leistung (so wie im 188er Punto). :D

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Anzugpunk

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16

Freitag, 14. Juli 2017, 04:35

[quote='mbpbj87','index.php?page=Thread&postID=822643#post822643']Der Blick nach Russland könnte sich m. E. aber wirklich lohnen.... (nochmal für's Protokoll: Ich bin kein Russe, sondern gebürtig aus Mühldorf am Inn!)[/quote]
а поцему?

Nun ja, in Zeiten von Downsizing ist ein sibirientauglicher 1.6er als kleinster Motor ja keine soo schlechte Idee... Bis der Vesta als Kombi rauskommt wird aber noch paar Monate dauern.


[quote]Und was noch dazu kommt: Wenn du normal zwischen 140 und 180 PS unterm Hintern hast, und das auf der Diesel-Drehmoment-Welle, dann kommen dir wohl 100-Sauger-PS wohl immer etwas lahm vor.[/quote]

Kommt auch aufs Gewicht vom Auto drauf an. Man braucht beim Benziner dann halt wieder Drehzahl. Aber wenn man unbedingt da mitpinkeln möchte nimmt man lieber doch was mit 3Litern oder mehr.

Den 1.4er bin ich nur mal im GP 1. Generation gefahren. Könnt jetzt auch nicht sagen das der schlechter gegangen wäre als der 1.3 JTD wo der 90er jetzt zwar kein Rennwagen aber auch alles andere untermotorisiert war wenn man das mal abgerufen hat. Verbrauch sind 7 Liter Super ohne Spiritus da schon zu erreichen, was jetzt auch nicht wesentlich mehr als beim 1.2er im 176er war.

Der Tipo als Kombi dürfte zwar bisschen mehr wiegen, aber solang man da nicht unbedingt mit 225er auf 18 Zollern rumfahren muss dürfte der auch nur halben Liter mehr schlucken.


Im Moment ist Saugbenziner fast wieder interessanter geworden als Diesel allgemein, Diesel war ja der Punkt das der Motor meist länger gemacht hatte wie die Benziner früher und Verbrauch war niedriger.
Das stimmt zwar noch, aber unter 100.000km im Jahr fährt man das kaum ein. Kostet zwar 20 cent weniger der Sprit, aber wenn man dann Steuern, Wartungskosten etc. auf längere Zeit zusammenrechnet. Dank Spritverdünnung und Partikelfilter saufen die Autos alle nen Liter mehr, wenn die Dinger mal doch getauscht werden müssen weil sie mal Dicht sind wird es vierstellig, das ein Turbolader 200.000km hält ist irgendwie auch eher selten geworden... und wenn man die Baustellen erledigt hat kommen dann noch Injektoren. Deswegen lohnt sich beim Chroma jetzt mit 250tkm auch nicht mehr, dürfte die nächsten 100tkm nach und nach fällig werden, und es wär weder schlimm noch unnormal.

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17

Donnerstag, 20. Juli 2017, 15:46

Der Blick nach Russland könnte sich m. E. aber wirklich lohnen.... (nochmal für's Protokoll: Ich bin kein Russe, sondern gebürtig aus Mühldorf am Inn!)

а поцему?

Nun ja, in Zeiten von Downsizing ist ein sibirientauglicher 1.6er als kleinster Motor ja keine soo schlechte Idee... Bis der Vesta als Kombi rauskommt wird aber noch paar Monate dauern.


Zitat

Und was noch dazu kommt: Wenn du normal zwischen 140 und 180 PS unterm Hintern hast, und das auf der Diesel-Drehmoment-Welle, dann kommen dir wohl 100-Sauger-PS wohl immer etwas lahm vor.


Kommt auch aufs Gewicht vom Auto drauf an. Man braucht beim Benziner dann halt wieder Drehzahl. Aber wenn man unbedingt da mitpinkeln möchte nimmt man lieber doch was mit 3Litern oder mehr.

Den 1.4er bin ich nur mal im GP 1. Generation gefahren. Könnt jetzt auch nicht sagen das der schlechter gegangen wäre als der 1.3 JTD wo der 90er jetzt zwar kein Rennwagen aber auch alles andere untermotorisiert war wenn man das mal abgerufen hat. Verbrauch sind 7 Liter Super ohne Spiritus da schon zu erreichen, was jetzt auch nicht wesentlich mehr als beim 1.2er im 176er war.

Der Tipo als Kombi dürfte zwar bisschen mehr wiegen, aber solang man da nicht unbedingt mit 225er auf 18 Zollern rumfahren muss dürfte der auch nur halben Liter mehr schlucken.


Im Moment ist Saugbenziner fast wieder interessanter geworden als Diesel allgemein, Diesel war ja der Punkt das der Motor meist länger gemacht hatte wie die Benziner früher und Verbrauch war niedriger.
Das stimmt zwar noch, aber unter 100.000km im Jahr fährt man das kaum ein. Kostet zwar 20 cent weniger der Sprit, aber wenn man dann Steuern, Wartungskosten etc. auf längere Zeit zusammenrechnet. Dank Spritverdünnung und Partikelfilter saufen die Autos alle nen Liter mehr, wenn die Dinger mal doch getauscht werden müssen weil sie mal Dicht sind wird es vierstellig, das ein Turbolader 200.000km hält ist irgendwie auch eher selten geworden... und wenn man die Baustellen erledigt hat kommen dann noch Injektoren. Deswegen lohnt sich beim Chroma jetzt mit 250tkm auch nicht mehr, dürfte die nächsten 100tkm nach und nach fällig werden, und es wär weder schlimm noch unnormal.

m Moment ist Saugbenziner fast wieder interessanter geworden als Diesel allgemein, Diesel war ja der Punkt das der Motor meist länger gemacht hatte wie die Benziner früher und Verbrauch war niedriger.
Das stimmt zwar noch, aber unter 100.000km im Jahr fährt man das kaum ein. Kostet zwar 20 cent weniger der Sprit, aber wenn man dann Steuern, Wartungskosten etc. auf längere Zeit zusammenrechnet. Dank Spritverdünnung und Partikelfilter saufen die Autos alle nen Liter mehr, wenn die Dinger mal doch getauscht werden müssen weil sie mal Dicht sind wird es vierstellig, das ein Turbolader 200.000km hält ist irgendwie auch eher selten geworden..

Da stimm ich zu 110% mit Dir überein, viele sehen nur den kurzfristigen Preisvorteil an der Tanke, vergessen aber mal eine Rechnung unterm Strich zu machen. Ich wette, keiner würde mit dem Diesel großartig sparen wenn wir nach 250000km abrechnen. ( mal auf normale 15-20 TKm/ Jahr gerechnet)

CromaTD

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18

Freitag, 21. Juli 2017, 08:42

Da stimm ich zu 110% mit Dir überein, viele sehen nur den kurzfristigen Preisvorteil an der Tanke, vergessen aber mal eine Rechnung unterm Strich zu machen. Ich wette, keiner würde mit dem Diesel großartig sparen wenn wir nach 250000km abrechnen. ( mal auf normale 15-20 TKm/ Jahr gerechnet)
Ich fahr zwischen 60 und 70 tkm im Jahr ... und ich seh ehrlich gesagt den Punkt nicht, wo der Diesel jetzt in Sachen Wartung hinterm Benziner zurück bleiben würde ... mittlerweile liegen die Wartungsintervalle bei 30 tkm oder 2 Jahren ... meines Wissens ist da auch der Benziner nicht besser.
Die Wartung an sich ist immer gleich aufwändig ... ad hoc fällt mir nix ein, wo da ein Kostenvorteil für den Benziner entstehen würde ?(

Und nachdem ich in AT bin und stur nach Leistung besteuert werde, bin ich mE auch mit dem Diesel besser dran als beim Benziner ... bei gleicher Leistung ist das Fahrgefühl nach meiner Einschätzung im Diesel immer noch ansprechender als im Benziner (zumal bei meinem "Anforderungsprofil").

Btw: Zum Preisvorteil an der Tanke kommt noch der Verbrauchsvorteil - auch moderne Benziner mit Turbo und Direkteinspritzung schaffen die Verbrauchswerte des Diesel nicht ... und bei rd. 60 tkm im Jahr ist selbst 1l auf 100 km ein Kostenfaktor :eek:

Ich glaub, bevor der Diesel ins Jenseits wandert ist der Sauger fällig - zwar günstig in der Produktion, aber verbrauchstechnisch nicht auf aktuellen Stand zu beokmmen. Selbst Honda hat den Versuch aufgegeben ... und bei Mazda wirds wohl bald so weit sein :zweifel:

Gruß
Klemens

Anzugpunk

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19

Freitag, 21. Juli 2017, 16:02

[quote]Die Wartung an sich ist immer gleich aufwändig ... ad hoc fällt mir nix ein, wo da ein Kostenvorteil für den Benziner entstehen würde [/quote]

Dieselfilter z.B. je nach Motor kost das Ding nicht gerade wenig Geld weil da jetzt auch Sensoren und so Zeug drin untergeberacht werden. Ölwechsel usw. ist im Prinzip sonst alle gleich klar.

Aber bei Langfristiger Nutzung halt die teuren dieselspezifischen "Verschleißteile" CR-Injektoren, Partikelfilter, Turbolader. - AGR Ventil das irgendwann auch Ärger macht usw, und wenn da wo was dran ist kostet das jedesmal soviel Asche das dafür paar Monate hättest tanken können, und was auch die langfristigen Nutzungsvorteile durch die höhere Laufleistung beim Diesel zunichte macht weil es immer teurer und schwieriger zu erhalten ist.
Und am Ende kommt dann wieder irgendwelcher Abschaum und jammert wegen deiner Schadstoffklasse herum.


Beim Saugbenziner haste diese teuren Dinger nicht drin. Solang nicht irgendwelchen Spezialscheiss drin hast mal die Zündkerzen, und wenigstens die 300.000km packt heute ja eigentlich jeder "NoNonsense" Benzinmotor.

Mit irgendwelchem 3-Zylinder Downsizung Biturbo Kappes schauts natürlich schlechter aus, klar...
Von den höheren Anschaffungskosten, KFZ Steuern für Diesel haben wir dann aber noch gar nicht gesprochen.

Der Spritverbrauch ist je höher die Laufleistung natürlich meist der entscheidene Faktor, ein langer Erhalt des Fahrzeugs wird dann umso schneller wiederum unwirtschaftlich, und da solche Kilometer ja nur gewerblich zusammenkommen rechnet man dann doch wieder das Jahresbudget aus die maximale Höhe der Leasingraten die drin ist, und tauschst die Fahrzeuge möglichst oft und bitte bevor die Garantie ausläuft wieder aus. Und das ist der Markt den die deutschen Autohersteller ja in erster Linie bedienen, da braucht das Auto auch keine Langzeitqualitäten haben, und wenn die elektronischen Spielereien die 3-4 Jährchen halten ist das völlig ausreichend.

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