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schneemann

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Wednesday, December 18th 2019, 7:27pm

Groupe PSA und FCA vereinbaren Zusammenschluss

Groupe PSA und FCA vereinbaren Zusammenschluss - fiat-presse.de, 18.12.2019

Neue Gesellschaft wird über die Führung, die Ressourcen und die Größe verfügen, um an der Spitze einer neuen Ära nachhaltiger Mobilität zu stehen

By reading the following release, you further agree to be bound by the following limitations and qualifications:
This communication is for informational purposes only and is not intended to and does not constitute an offer or invitation to exchange or sell or solicitation of an offer to subscribe for or buy, or an invitation to exchange, purchase or subscribe for, any securities, any part of the business or assets described herein, or any other interests or the solicitation of any vote or approval in any jurisdiction in connection with the proposed transaction or otherwise, nor shall there be any sale, issuance or transfer of securities in any jurisdiction in contravention of applicable law. This communication should not be construed in any manner as a recommendation to any reader of this communication.

This communication is not a prospectus, product disclosure statement or other offering document for the purposes of Regulation (EU) 2017/1129 of the European Parliament and of the Council of June 14th 2017.

An offer of securities in the United States pursuant to a business combination transaction will only be made, as may be required, through a prospectus which is part of an effective registration statement filed with the US Securities and Exchange Commission ("SEC"). Shareholders of Fiat Chrysler Automobiles N.V. ("FCA") and Peugeot S.A. who are US persons or are located in the United States are advised to read the registration statement when and if it is declared effective by the US Securities and Exchange Commission because it will contain important information relating to the proposed transaction. You may obtain copies of all documents filed with the SEC regarding the proposed transaction, documents incorporated by reference, and FCA's SEC filings at the SEC's website at http://www.sec.gov. In addition, the effective registration statement will be made available for free to shareholders in the United States.


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Wednesday, December 18th 2019, 7:33pm

Fünf Antworten zur Fusion von FiatChrysler und PSA

Fünf Antworten zur Fusion von FiatChrysler und PSA - manager-magazin.de, 18.12.2019

Da haben es zwei Seiten richtig eilig: Ende Oktober haben Fiat Chrysler Automobiles (FCA) und der französische Autobauer Groupe PSA erklärt, fusionieren zu wollen. Nun liegt pünktlich vor Weihnachten eine detaillierte Absichtserklärung (Memorandum of Understanding) auf dem Tisch, die den geplanten Zusammenschluss formalisieren und vorantreiben soll. Nach wochenlangen Verhandlungen teilten die Opel-Mutter PSA und Fiat Chrysler dann am Mittwochmorgen offiziell ihren Zusammenschluss mit.
Geht alles glatt, entsteht damit der viertgrößte Autohersteller der Welt - ein neuer Autoriese, der mit rund 50 Milliarden Euro bewertet wird und hunderttausende Menschen weltweit beschäftigt. Wir haben die Antworten auf die fünf wichtigsten Fragen rund um FCA und PSA zusammengetragen.

In welcher Größenliga spielt der neue FCA-PSA-Verbund?

Das Zusammengehen katapultiert zwei mittelgroße Autohersteller in die Liga der Autoriesen: Die PSA-Gruppe, zu der die Marken Peugeot, Citroën, DS, Opel und Vauxhall gehören, und Fiat Chrysler Automobiles (FCA) zusammen werden aus dem Stand der viertgrößte Autohersteller der Welt mit zusammen rund 8,7 Millionen verkauften Fahrzeugen pro Jahr (auf Basis der Zahlen für 2018 ). Nur Toyota (Schätzung für 2019: 10,8 Millionen), Volkswagen (10,7 Millionen) und Renault Nissan Mitsubishi (10,0 Millionen) bauen jährlich noch mehr Autos. Der Umsatz von PSA und FCA beläuft sich zusammen auf rund 170 Milliarden Euro.

Insgesamt wird der neue Konzern mehr als ein Dutzend Marken unter seinem Dach beherbergen: Zu FCAs italienischem Erbe zählen Fiat, der Performanceableger Abarth, Maserati, Alfa Romeo, die beinahe verblichene Marke Lancia und die Nutzfahrzeug-Sparte Fiat Professional. Die Sportwagenikone Ferrari, die jahrzehntelang zu Fiat gehörte, hat der Konzern 2016 in einem Spin-Off abgespalten und sämtliche Anteile an seine Aktionäre verteilt. Die Agnelli-Holding Exor ist zwar noch Ferrari-Großaktionär, es gibt auch nach wie vor Zusammenarbeit zwischen Ferrari und FCA-Marken. Doch direkt zum Konzern gehört die wohl bekannteste italienische Automarke nicht mehr.

Die US-Seite von FCA hat die Offroad-Marke Jeep, die Pickup-Truck-Marke Ram, Chrysler und Dodge aufzubieten. PSA bringt seine Marken Peugeot, Citroën, den Luxusableger DS sowie Opel und Vauxhall in den Verbund ein.

Wird es eine Fusion unter zwei gleichen Partnern?

Auf dem Papier sieht es zunächst danach aus: FCA hat 2018 rund 4,84 Millionen Autos verkauft und beschäftigt 200.000 Menschen. Bei PSA waren es 3,9 Millionen Fahrzeuge, die Franzosen kommen auf 180.000 Angestellte. PSA war aber im vergangenen Jahr der deutlich profitablere Konzern: Der Gewinn der Franzosen lag zuletzt bei 3,3 Milliarden Euro. Bei FCA standen unter dem Strich zuletzt 3,6 Milliarden Euro - bei fast einer Million an produzierten Autos mehr.

Beide Seiten betonen zwar, dass beide Seiten dasselbe Gewicht haben sollen: 50 Prozent am neuen Konzern sollen den PSA-Anteilseignern gehören, 50 Prozent den FCA-Aktionären. Allerdings soll PSA-Chef Carlos Tavares alleiniger Chef des Gemeinschaftsunternehmens werden, FCA-Boss Mike Manley eine gehobene Managementrolle übernehmen.

Agnelli-Spross John Elkann, der bislang den FCA-Verwaltungsrat führte, soll auch das Spitzengremium im Gemeinschaftsunternehmen leiten. Es ist also eine Übernahme unter französischer Führung. Das stimmt Marktbeobachter positiv, da Tavares Qualitäten als Sanierer bewiesen sind - und er auf jeden Fall weitere fünf Jahre an Bord bleibt. Denn so lange läuft sein neuer CEO-Vertrag.

Welche Zusagen haben beide Seiten gemacht?

FCA und PSA wollen ein Zusammengehen ohne die Schließung von Werken schaffen - und ohne Arbeitsplätze betriebsbedingt zu kündigen. Zudem hat PSA-Chef Tavares auch erklärt, alle Marken halten zu wollen. Beide Seiten wollen Synergieeffekte von jährlich 3,7 Milliarden Euro erzielen, wobei vier Fünftel dieser Synergien nach vier Jahren geschafft sein sollen. Im Klartext: Tavares lässt sich mindestens drei Jahre Zeit, um die Rendite des Gemeinschaftsunternehmens auf auskömmliches Level zu bringen.

Zugleich sieht FCA und PSA auch Einmalkosten in Höhe von 2,8 Milliarden Euro vor. Solche Kostenangaben lassen vermuten, dass beide Seiten wohl großzügige Abfindungsangebote an Angestellte machen werden, und deren Stellen nicht nachbesetzen. So lässt sich die Angestelltenzahl ohne betriebsbedingte Kündigungen senken und damit dann auch die Profitabilität erhöhen - nach diesem Rezept ist Tavares schon bei PSA und zuletzt bei Opel und Vauxhall verfahren.

Was treibt den Merger an?

FCA ist schon seit Jahren auf Partnersuche - aus einem ebenso einfachen wie vergleichsweise ehrlichen Kalkül: Alleine kann der Konzern trotz aktuell auskömmlicher Gewinne nicht die hohen Investitionen stemmen, die eine emissionsärmere Zukunft mit teils autonom fahrenden Fahrzeugen erfordert. Bei PSA erklärte Tavares zwar jahrelang, dass es vor allem auf die Rentabilität und weniger auf die Größe ankomme. Allerdings macht nun selbst ein hochprofitabler Riese wie Volkswagen bei Elektromobilität und autonomem Fahren gemeinsame Sache mit Ford. Das zeigt wohl auch den Franzosen, dass sie die notwendigen Investitionen kaum aus eigener Kraft stemmen können.

Und es gibt für beide Seiten da sehr viel aufzuholen. Bei PSA lief die Umstellung auf Elektroantriebe lange Zeit nur auf Sparflamme, weil der Konzern erstmal profitabler werden musste. Zwar hat PSA nun die notwendigen E-Plattformen, sie sind damit allerdings spät dran. Und das ganze dürfte eher teuer sein, denn Tavares hat sich wiederholt über existenzbedrohende CO2-Vorschriften für die Branche beschwert.

Bei FCA gab es jahrelang kaum ernsthafte Bemühungen Richtung Elektrisierung. FCA drohten deshalb hohe Strafzahlungen wegen zu hoher Emissionen. Dieses Problems hat sich FCA-Chef Manley zwar für drei Jahre lang entledigt - durch eine Art Ablasshandel mit dem E-Auto-Pionier Tesla Motors. Doch Dauerstrategie ist das keine - und deshalb brauchen die Italiener die Franzosen dringend für neue Plattformen.

Wo dürfte es die größten Schwierigkeiten geben?

FCA dürfte zwar vergleichsweise schnell von PSAs Plattformen profitieren, die stärker auf Hybridisierung und spritsparende Motoren ausgelegt sind. Und PSA erhält durch seinen neuen Partner viel stärkeren Zugang zum amerikanischen Markt. Allerdings muss es PSA schaffen, gerade seinen neuen Partner auf einen klimafreundlicheren Kurs einzuschwören. Das könnte schwierig werden, denn FCAs Töchter Jeep und Ram sorgen für einen Großteil der Gewinne - mit Motoren, die nicht gerade auf Spritsparen getrimmt sind.

Ungemach droht auch in Europa. Denn gerade in Italien hat Fiat hohe Überkapazitäten in seinen Werken. Die offenbar vorgesehenen Abfindungen im großen Stil werden sicherlich für politischen Gegenwind sorgen. Und es geht dabei wohl nicht nur um klassische Bandarbeiter - sondern wohl auch um höherqualifizierte Techniker. Etwa in den Entwicklungszentren, die Fiat in Turin, PSA in Paris und die PSA-Tochter Opel in Rüsselsheim betreiben. Drei Entwicklungszentren werden sich die beiden neuen Partner auf Dauer kaum leisten wollen. In Rüsselsheim hat PSA bereits begonnen, Entwickler an den französischen Dienstleister Segula auszulagern - was alles andere als glatt lief.

Viel zu tun gibt es für das neue Unternehmen wohl auch in Asien. Dort wollte PSA kräftig expandieren, um seine Abhängigkeit von Europa zu verringern. Das ist anfangs gelungen, in den vergangenen drei Jahren sind die Verkäufe in China jedoch wieder deutlich zurückgegangen. Die Folge: Neun von zehn Autos verkauft PSA nach wie vor in Europa. Mit Ausnahme von Jeep spielen die FCA-Marken haben in China bislang kaum eine wichtige Rolle. Zwei Schwache auf dem weltgrößten Automarkt zusammenzuschweißen gibt aber noch längst keinen starken Player.


schneemann

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Friday, June 26th 2020, 7:55pm

EU-Kommissarin Vestager bremst PSA-Chef Tavares aus

EU-Kommissarin Vestager bremst PSA-Chef Tavares aus -manager-magazin.de, 17.06.2020

Monatelang verhandelten PSA-Chef Carlos Tavares und FCA-Vorsteher Mike Manley über einen Zusammenschluss. Im Dezember vergangenen Jahres konnten sie dann endlich die Fusion verkünden. Doch nun bremst die beiden Automanager nicht nur die Corona-Krise aus, sondern auch die EU-Kommission.

Die Megafusion des Autobauers Fiat Chrysler Automobiles (FCA) Börsen-Chart zeigen mit der Opel-Mutter PSA Peugeot Citroën Börsen-Chart zeigen ist vorerst ausgebremst: Die EU-Kommission hat Bedenken und leitete deshalb am Mittwoch eine vertiefte Prüfung des Falls ein, die sich bis 22. Oktober hinziehen könnte. Hintergrund ist die Befürchtung, dass der Zusammenschluss der beiden Fahrzeughersteller den Wettbewerb auf dem Markt für Lieferwagen einschränken könnte.

PSA-Chef Carlos Tavares (61) und FCA-CEO Mike Manley hatten die Fusion der beiden Autobauer nach langem hin und her im Dezember vergangenen Jahres verkündet. Tavares soll die beiden Reiche zusammenführen und den viertgrößten Autohersteller der Welt aufbauen.

Doch nun funkt ihnen erst einmal EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager dazwischen. Sie stößt sich daran, dass der neue Konzern auch im Segment Lieferwagen bis 3,5 Tonnen in vielen Ländern hohe Marktanteile hätte. Anders als auf dem Automarkt gebe es weniger Anbieter und hohe Zugangshürden für Wettbewerber, erklärte Vestager.

Bisher konkurrierten beide Anbieter bei den Vans Kopf an Kopf in vielen Märkten und richteten ihre Preise entsprechend aus. Dies könnte bei einer Fusion wegfallen, argumentiert die Kommissarin. Konkret könnte der Wettbewerb in 14 EU-Staaten und Großbritannien eingeschränkt werden.

Autoabsatz in Europa im Mai um 52 Prozent eingebrochen

"Geschäftlich genutzte Vans sind wichtig für Einzelpersonen, den Mittelstand und große Unternehmen, wenn sie ihre Waren oder Dienstleistungen zum Kunden bringen wollen", erklärte Vestager weiter. Fiat und PSA hätten eine starke Marktposition. "Wir werden sorgfältig überprüfen, ob die vorgeschlagene Transaktion einen negativen Effekt auf den Wettbewerb in diesen Märkten hätte." Ziel sei gesunde Konkurrenz.


Die Unternehmen hatten ihren Zusammenschluss am 8. Mai bei der Kommission angemeldet. Vestager betonte am Mittwoch, während der vorläufigen Prüfung hätten die Unternehmen keine Verpflichtungen eingehen wollen, um die Bedenken auszuräumen. Die Kommission habe nun weitere 90 Arbeitstage Zeit zur vertieften Prüfung. Dass diese eingeleitet wurde, lasse aber noch keine Rückschlüsse auf den Ausgang zu.

FCA und PSA erklärten am Mittwoch, dass sie daran festhalten, die Fusion bis spätestens Ende März kommenden Jahres abzuschließen. Sie arbeiten demnach weiter mit der Kommission konstruktiv zusammen. "Die Vorbereitungen für die Fusion gehen wie geplant voran." Grünes Licht von den jeweiligen Wettbewerbsbehörden gebe es bereits in den USA, China, Japan und in Russland.

Die Corona-Krise hat inzwischen die Umstände für den Deal verändert und die Autobranche weiter unter Druck gesetzt. Absatz- und Zulassungszahlen von Neuwagen sind dramatisch eingebrochen. Im Mai lagen sie nach Angaben des Branchenverbands Acea um gut 52 Prozent unter dem Wert des Vorjahresmonats.

PSA führt neben Opel die Marken Peugeot, DS und Citroën. Fiat Chrysler hat die Marken Alfa Romeo, Chrysler, Dodge, Jeep, Lancia oder Maserati im Angebot.

Fiat Chrysler und PSA setzten vor der Krise zusammen rund 8,7 Millionen Fahrzeuge pro Jahr ab und hatten einen Umsatz von 170 Milliarden Euro. Mit der Fusion entstünde also ein Autogigant. Nur noch Volkswagen , Toyota und der französisch-japanische Renault-Nissan-Verbund waren voriges Jahr größer. Beschäftigt wurden vor den Fusionsplänen nach früheren Angaben des französischen Wirtschafts- und Finanzministeriums rund 400 000 Menschen.


paddy

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Friday, June 26th 2020, 8:24pm

schon vor Jahrenden hat ein kluger Kopf behauptet:
in absehbarerzeit wird es wohl nur noch 5 Autobauer geben. weltweit.
so wirds wohl auch kommen.

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Saturday, June 27th 2020, 12:35pm

ich weis ja nicht

das hat doch schon damals bei den Briten nicht funktioniert

schneemann

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Friday, July 10th 2020, 10:23am

Die Deutschen treten aber scheinbar mit einer gewissen Haltung auf, die eine Kooperation schwierig macht. Schau dir Chrysler an, die "Hochzeit im Himmel" mit Daimler-Benz war ein Rohrkrepierer. Und was man so hört, lag das an der unglaublichen Arroganz der Daimler-Leute, die sich in Detroit aufgeführt haben sollen wie die Axt im Walde.
Heute strahlt Chrysler - dank Fiat. Die Produkte haben einen unheimlichen Lauf in den USA. RAM schickt sich an, die Nr. 2 im Pickup-Markt zu werden. Jeep rennt sowieso. Der Dodge Charger - eine fast 20 Jahre alte Konstruktion aus der Kooperation mit Daimler - steckt mit seinen Verkäufen sämtliche nicht-US-Konkurrenz in die Tasche. Und das, obwohl es eine Limo ist.

Und die Franzosen und Italiener sind sich mental eh ein Stück weit näher. Ich habe schon Hoffnungen, dass ich beide ihre Identität ein Stück weit erhalten können. Auch wenn ich kein großer Freund franz. Autos bin, sind und waren Autos vom Schlage einer DS, CX, C6, 306, 406 Coupe, RCZ und 508 schon chice Dinger. Und der e208 zeigt ja auch, wie man ein ehrliches eAuto bauen kann.


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Friday, July 10th 2020, 11:47am

Bei deinem Satz

"Die Deutschen treten aber scheinbar mit einer gewissen Haltung auf"

erinnere ich mich sofort wieder an die Kooperation zwischen VW und Suzuki.

schneemann

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Friday, July 10th 2020, 4:14pm

Alle drei großen deutschen Autohersteller haben gezeigt, dass sie es nicht können: Mercedes mit Chrysler, BMW mit Rover und VW mit Suzuki. Da gibt es so große Egos, die nichts und niemanden neben sich dulden. Einzig eine Totalübernahme führt zum gewünschten Ziel -> Mini, Seat, Bentley, Lamborghini, etc.
Einzig bei Rolls Royce war mal wohl so demütig, dass es klappte.


schneemann

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Thursday, July 16th 2020, 4:25pm

"Stellantis" soll Automarkt aufrollen

"Stellantis" soll Automarkt aufrollen - ntv.de, 16.07.2020

Ende Oktober 2019, ein Paukenschlag: Die beiden Autokonzerne Fiat Chrysler und PSA wollen sich zusammenschließen. Der viertgrößte Autobauer der Welt soll entstehen. Das neue Schwergewicht braucht auch einen angemessenen Namen.

Die Autohersteller Fiat Chrysler (FCA) und Peugeot Citroen (PSA) haben sich im Zuge ihrer geplanten Fusion auf den neuen Konzernnamen "Stellantis" geeinigt. Die Namensfindung ist "ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum Abschluss der 50:50-Fusion", teilten die beiden Autohersteller mit. Mit der für Anfang 2021 geplanten Zusammenführung würde der viertgrößte Automobilhersteller der Welt entstehen. Er hätte Marken wie Peugeot, Citroen, Fiat, Chrysler, Jeep, Alfa Romeo und Maserati im Portfolio.

Der Name habe seine Wurzeln "in dem lateinischen Verb 'stello', was 'durch Sterne erhellen' bedeutet", hieß es in einer gemeinsamen Erklärung der Automobilhersteller. Im nächsten Schritt wird die Bekanntmachung des Logos für "Stellantis" erwartet.

Kopf-an-Kopf-Konkurrenz

Ob die Verschmelzung des US-italienischen Autobauers mit der französischen Opel-Mutter wie geplant vonstatten gehen kann, wird vor allem von dem Ergebnis einer vertieften kartellrechtlichen Untersuchung abhängen. Diese wurde von der EU-Kommission initiiert.

Eine erste Untersuchung habe gezeigt, dass die Unternehmen in etwa der Hälfte der 27 EU-Länder bei Lieferwagen Kopf an Kopf miteinander konkurrierten, erklärte die EU-Kommission zuletzt. Sie werde "sicherstellen, dass ein gesundes Wettbewerbsumfeld für alle Einzelpersonen und Unternehmen erhalten bleibt, die bei ihren Aktivitäten auf kommerzielle Transporter angewiesen sind", fügte sie hinzu. Außerdem müssen beide Konzerne für die Fusion noch die Zustimmung ihrer Aktionäre einholen, wie beide Unternehmen erklärten. Die Fusion war Ende Oktober angekündigt worden und soll nach ursprünglichem Plan bis spätestens Anfang 2021 abgeschlossen sein.